|
Seit 2001 treffen sich
„Freunde der plattdeutschen
Sprache“ allmonatlich im
Marler Menuhin Haus zu
zweistündigen Sitzungen mit
dem Ziel,
•
ihre (sehr
unterschiedlichen)
Plattdeutschkenntnisse in
Wort und Schrift zu
erweitern, zu vertiefen oder
anzuwenden,
•
die Fülle niederdeutscher
Literatur zu entdecken und
zu erschließen,
•
sich mit der Eigenprägung
und dem Lebensumfeld des
niederdeutschen Menschen,
besonders im Vest, in
Vergangenheit und Gegenwart
auseinanderzusetzen,
•
im geselligen Kreis
plattdeutsches Vortrags- und
Erzählgut – von ernst bis
heiter – aktiv darzubieten
oder einfach nur hörend zu
genießen.
Unser Kreis ist nicht an
Altersstufen, Berufs- und
Sozialstand, Bildungsstatus
oder Vorkenntnisse im
Plattdeutschen gebunden.
Jeder Teilnehmer kann sich
in der Weise und dem Maße
einbringen, wie es seinen
Möglichkeiten und seinem
Naturell entspricht.
Bei solcher
Mehrschichtigkeit der Ziele
und Verschiedenheit der
Teilnehmer sind jedoch
einige Abgrenzungen nötig:
•
Statt eines systematisch
aufgebauten Sprachkurses
stellen wir Sachthemen oder
Lebenssituationen in den
Mittelpunkt und entwickeln
daran organisch unsere
Spracharbeit.
•
Wir behandeln plattdeutsche
Literatur nicht nach
Maßstäben eines akademischen
Literaturzirkels, sondern
erschließen Texte in ihren
Sachzusammenhängen bis zu
einem Grade, dass dem
Einzelnen eine weitergehende
literaturkritische Bewertung
möglich ist.
•
Wir wenden uns ab von
nostalgischer Heimattümelei,
untauglichen
Rückzugsbestrebungen in die
Vergangenheit und
Hinwendungen zu
mundartlichen Schmuddeleien
oder Plattitüden.
Unser Gesprächskreis legt
Wert darauf, weiteren
Interessenten – auch aus
Marls Nachbarorten –
jederzeit Zugänge zu
ermöglichen und zu
erleichtern.
Eine
Voranmeldung ist
nicht erforderlich, wäre für
uns jedoch aus
organisatorischen Gründen
hilfreich.
Formal sind wir kein Verein
mit Satzung und Vorstand,
arbeiten aber kooperativ mit
mehreren Institutionen
zusammen:
•
Zum Heimatverein Marl
bestehen seit Beginn enge
personelle und sachliche
Verbindungen.
•
In
der Pfarrgemeinde St. Georg
wurde in den letzten
Amtsjahren von Pfarrer
Bengfort der plattdeutsche
Erntedankgottesdienst maßgeblich vom Gesprächskreis mitgestaltet.
|